biographie

 
   
 
 

Hermann

Taubenberger

 
 

   
 

1892

In München geboren.
Studiert am Münchner Polytechnischen Institut. Nach Studienende Arbeit in Spanien. Nach Kriegsausbruch Rückkehr nach Deutschland. Meldet sich als Freiwilliger an die Front.
Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands und der Kommunistischen Partei der Sowjetunion.

Herbst 1918 – 1927

Anhänger der Bayerischen Räterepublik. Wird nach deren Niederschlagung verhaftet und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Wohnt und arbeitet nach der Entlassung in Stuttgart. Erneute Gefängnisstrafe, Flucht nach Paris und von dort aus Emigration nach Moskau in die Sowjetunion.

1930er Jahre

Scheidung der Eheleute Hermann und Elsa Taubenberger. Hermann lernt in Murom Soja Martschenko kennen, die seine zweite Frau wird. Gemeinsamer Umzug mit Soja Martschenko nach Woronesch.

1935

Ausschluss aus der Partei wegen seiner "Beziehung zu einer Trotzkistin, die eine Lagerstrafe verbüßt". Wird kurze Zeit später nach Nowotscherkassk einbestellt. Dort arbeitet er als leitender Ingenieur auf dem Bau des zum Volkskommissariat für Schwermaschinenbau gehörenden Dampflokomotivenwerks Nowotscherkassk.

17.09.1936

Verhaftung in Moskau.

29.05.1937

Verurteilung durch das Militärkollegium des Obersten Gerichtshofes der UdSSR nach Artikel 58-8, 11 (Beteiligung an einer antisowjetischen terroristischen Organisation) zum Tod durch Erschießen. Taubenberger bekennt sich nicht schuldig und widerruft sämtliche während des Untersuchungsverfahrens gemachten Geständnisse.
Am selben Tag erfolgt die Hinrichtung. Seine Asche wird in einem Massengrab auf dem Donskoje-Friedhof in Moskau beigesetzt.

21.05.1959

Rehabilitierung.

   
 

Ausgewählte
Biographien

 
 

Fotos, Illustrationen und Dokumente

Taubenberger, H. : KurzbiographieTaubenberger, Hermann: AktendeckelTaubenberger, Hermann: Urteil  

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